BOTSCHAFT VON RUMÄNIEN
in der Bundesrepublik Deutschland

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Kurze Geschichte der politischen Beziehungen

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Rumänien und Deutschland hatten ihren Anfang während der Revolution von 1848, als die Übergangsregierung in Bukarest zwei Diplomaten nach Frankreich und Deutschland schickten, um die Angelegenheit der rumänischen Fürstentümer zu vertreten. So wurde in Juli 1848 A.G.Golescu-Negru als Agent nach Paris geschickt und Ioan Maiorescu wurde bei der Regierung und dem deutschen Parlament in Frankfurt akkreditiert. Die Führer der Revolution in Ţara Românească hatte in dem Brief, in dem man Ioan Maiorescu bevollmächtigte, geschrieben, dass dieser als Agent „neben der deutschen gesetzgebenden Versammlung“ akkreditiert sei und „berechtigt [wäre] in seinem Namen und im Namen des Volkes zu verhandeln und Verpflichtungen auf sich zu nehmen“.

Nach den Wahlen des Herrschers Alexandru Iona Cuza in Moldova und Ţara Românească, hatte man in den europäischen Hauptstädten rumänische politische Persönlichkeiten geschickt, damit man von den Großmächten die Genehmigung über die Doppelwahlen bekam. Nach Berlin ist zuerst Ludovic Steege und später Ştefan Golescu gegangen.

Am 6 Mai 1872 wurde die erste diplomatische Vertretung Rumäniens in Berlin gegründet, diese war die fünfte Vertretung, nach Constantinopol, Paris, Belgrad und Wien. Der diplomatische Agent in Berlin war auch für Russland akkreditiert, bis man am 24. März 1874 die diplomatische Vertretung in Sankt Petersburg gegründet hatte. Aufgrund der Abhängigkeit Rumäniens am Osmanischen Reich hatte die Vertretung in Berlin, als auch die in Wien, keinen amtlichen Charakter, sondern einen formellen Charakter.

Am 20 Februar 1880 erkannte Deutschland (zusammen mit England und Frankreich) die Unabhängigkeit Rumäniens und erklärte sich einverstanden die diplomatische Agentur aus Berlin in eine Botschaft zu verwandeln. Bis man sich auf die diplomatischen Beziehungen einigte und die Agentur in eine Botschaft umwandelte, wurde sie von Theodor Rosetti (1872 - 1874), Nicolae Creţulescu (1874 - 1876), Titu Maiorescu (1876), Al. Degre (1876 - 1878) und Virnav Litenau (1878 - 1880) geleitet. Von der Botschaft in  Berlin waren die Konsulate in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Leipzig und Stuttgart abhängig. Die deutsche Botschaft in Bukarest wurde am 1. März 1880 eröffnet und die Konsulate in Bucureşti, Iaşi, Brăila, Galaţi, Constanţa, Giurgiu und Craiova waren auf sie angewiesen.

Am 7. März 1955 endete der Kriegszustand zwischen Rumänien und Deutschland, der am 24. August 1944 erklärt wurde. Rumänien war, nach der UdSSR, das erste Land aus dem kommunistischen Block, welche am 31. Januar 1967 diplomatische Beziehungen, auf Botschaftsebene, mit der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet hatte.

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