BOTSCHAFT VON RUMÄNIEN
in der Bundesrepublik Deutschland

Bilaterale Beziehungen

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen

 

Die rumänisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen haben sich dynamisch entwickelt, dank des allgemeinen günstigen Verlaufs der bilateralen Beziehungen in allen Bereichen. In diesem Zusammenhang sind die Investitionen der deutschen Firmen in die rumänische Wirtschaft hervorzuheben, die durch höhere technische Leistung und Exportorientierung geprägt sind.

Der rumänischen Export auf den deutschen Markt hat auch während der Krisenjahren 2008/2009 deutlich gestiegen, als die Exporte in anderen EU-Mitgliedstaaten durch Rückgänge gekennzeichnet worden sind.

Handel Rumänien - Deutschland
(Deutsche Statistik)

- Millionen Euro -

 

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

 

TOTAL

7.556

8.800

11.598

12.516

13.861

12.065

13.756

17.191

Export

3.159

3.483

4.370

4.742

4.883

5.665

6.464

8.394

Import

4.397

5.317

7.228

7.774

8.978

6.400

7.292

8.797

Saldo

-1.238

-1.834

-2.858

-3.032

-4.095

-735

-828

-403


Deutschland hat auch im Jahre 2011 seine Position als wichtigster Handelspartner Rumäniens befestigt.

Laut rumänischer Statistik, betrug 2011 das bilaterale Handelsvolumen 17,761 Milliarden Euro, in Vergleich zu 14,620 Milliarden Euro im Jahre 2010, d.h. ein Wachstum von 21,48%.

Deutschlands-Anteil in dem Gesamtexport Rumäniens lag im Jahre 2011 bei 18,63%, bei der Gesamtimporte bei 17,09% und beim gesamten Warenaustausch bei 17,79%. Im Jahre 2011 stiegen die rumänischen Exporte um 24,03% von 6,765 Milliarden Euro in 2010 auf 8,390 Milliarden Euro. Die Einfuhren stiegen um 19,29% von 7,856 Milliarden Euro auf 9,371 Milliarden Euro.

Laut deutscher Statistik, erreichte im Jahr 2011 der gesamte bilaterale Handel 17,191 Milliarden Euro, von 13,756 Milliarden Euro im Jahre 2010, was eine Steigerung von 24,97% bedeutet. Die rumänische Ausfuhr betrug 8,394  Milliarden Euro von 6,464 Milliarden Euro im Jahr 2010, ein Plus von 29,86%, und der Importvolumen erreichte 8,797 Milliarden Euro von 7,292 Milliarden Euro im Jahr 2010, ein Plus von 20,64%.

Mit 29,9% erreichte Rumänien bei den Exporten praktisch die höchste Wachstumsquote unter den EU-Mitgliedstaaten auf dem deutschen Markt (wie auch unter anderen europäischen Ländern). Exporte und Importe sind nahezu ausgeglichen (Defizit von 403 Millionen ist mehr als 50% unten des Defizits des Jahres 2010, und bildet gegenwärtig nur 2,3% des gesamten Handelsvolumens aus).

Die rumänischen Exporte haben nicht nur in allen Bundesländer Steigerungen registriert, sondern auch eine wichtige Tendenz zu einer ausgewogenen Verteilung  zwischen den 16 deutschen Bundesländern aufgewiesen. Obwohl die rumänischen Exporte 2011 noch hauptsächlich auf Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg gerichtet wurden (was 67% des Volumens auf Bundesebene entspricht) war der Anteil dieser Länder von 70,5% im Jahr 2010 reduziert. Wachstumsquote wurde in diesen Länder 17,8%, 18,1% und bzw. 34,1%.

Im Gegensatz dazu erwiesen die rumänischen Exporte besonders hohe Wachstumsraten in den neuen Bundesländern (der ehemaligen DDR): 144,7% Sachsen-Anhalt, 73,7% Mecklenburg-Vorpommern, 46% Thüringen, 31,7% Sachsen, 10 % Brandenburg, 6,1% Berlin.  Eine starke Zunahme der Exporte in einigen der stärksten industrialisierten deutschen Bundesländer wurde auch verzeichnet: 153,1% Hamburg, 72,3% Bremen, 57% Hessen, 39 % Niedersachsen, 21,4% Saarland, 19,1%.Rheinland-Pfalz.

Was die Struktur der rumänischen Exporte nach Deutschland betrifft: im Jahre 2010 registrierte der Export von Maschinen und Geräten, mit einem Anteil von 40,1%, den stärksten Anstieg (im Vergleich zu 34,1% in 2009), gefolgt von Verkehrsmittel um 20,4% (gegenüber 29,3% im Jahr 2009, aber unten die Bedingungen von der deutschen Auto-Abwrackprämie). Die Textilien Branche befindet sich auf dem 3. Platz mit 9,2% Anteil (unten der Quote von  11,0% in 2009). Ein erhöhtes Gewicht hatten Metalle, auf dem 4. Platz mit 7,6% (im Vergleich zu 5,8% in 2009). Der Anteil der Exporte von Möbeln ist etwas höher, mit 4,6% im Jahre 2010 (im Vergleich zu 4,5% in 2009). Schließlich, ist eine starke Zunahme zu beobachten auch am Anteil der Exporte der  Chemieprodukte und Kunststoffe, Gummi, etwa 8,1% Gewicht Aggregat (im Vergleich zu 6,2% in 2009). Schuhwaren haben mit 1,1% Anteil den gleichen Anteil beibehalten.

Was den Import aus Deutschland im Jahr 2010 anbelangt, entfiel der größte Anteil der Position Maschinen und Geräte, auf 35,6%, gefolgt von der Fahrzeugbau um 11,5% (von 12,6% in 2009), chemischen Erzeugnissen um 9,2% (gegenüber 11,3%), Metalle und Metallwaren um 10,0%, Kunststoffe, Gummi um 10,9%.

Deutsche Investitionen in der rumänische Wirtschaft lagen am 28. Februar 2012 bei 3,93 Milliarden Euro, mit 18.884 Unternehmen registriert (2. Platz, nach Italien) und 12,69% der gesamten Investitionen in Rumänien (3. Platz nach den Niederlanden und Österreich).

Die wichtigsten Investitionsprojekte befinden sich in der Automobilindustrie, in der Luftfahrt, elektrische und elektronische Komponenten, Geräte, Energie und Umweltschutz, Metalle, Holz und Baustoffen, Transport und Infrastruktur, Tourismus sowie im Handel.

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